Studierende des Studiengangs Orthoptik haben im Rahmen ihrer ersten Bachelorarbeit die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Formaten zu wählen. Zur Auswahl standen die Durchführung einer Mini-Studie, eine Literaturrecherche oder die Erstellung eines Projekts, bei dem ein didaktisches Konzept (z. B. in Form eines Videos oder anschaulicher Materialien) entwickelt wird.

Studierende, die sich für eine Mini-Studie entschieden haben, konnten diese am Tag der offenen Tür an ihren Mitstudierenden durchführen. Für alle, die an diesem Tag nicht teilnehmen konnten, wurden alternative Termine angeboten.
Die Aufgabe besteht darin, die Studie eigenständig von Anfang bis Ende zu planen, zu konzipieren, durchzuführen und auszuwerten sowie die Ergebnisse in die Bachelorarbeit zu integrieren.
Dabei beschäftigten sich die Studierenden mit spannenden Fragestellungen wie:
• Der Einfluss der Sehleistung auf das 3D-Sehen oder das Farbsehen
• Der Einfluss von Licht auf das 3D-Sehen oder das Farbsehen
• Einfluss der Distanz auf das Farbsehen
• Vergleich eines alten Nahsehtests mit einer neu erschienenen Version.
• Die Messung des Augenabstands mit verschiedenen Methoden – wo liegen die Unterschiede?
So konnte der Tag der offenen Tür nicht nur genutzt werden, um den Studiengang vorzustellen, Interessierten einen Einblick in den Beruf der Orthoptist*innen zu geben und die zahlreichen Fragen zum eher unbekannten Begriff der Orthoptik zu beantworten, sondern auch, um Studierende in ihrer Selbstständigkeit zu fördern und sie bei ihren Bachelorarbeiten zu unterstützen.